Satzung

Präambel

„Nachhaltigkeit hat das Ziel, durch verantwortungsvolles Handeln in den Bereichen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft für jetzige und zukünftige Generationen heute Lebensqualität zu schaffen.“

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in der Regel die männliche Schreibweise verwendet. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die männliche als auch die weibliche Schreibweise für die entsprechenden Beiträge gemeint ist.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Die Vereinigung (Körperschaft) nennt sich „Initiative für Nachhaltigkeit“
  2. Sie hat ihren Sitz an der Universität Duisburg-Essen in Essen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verein wurde am 20.06.2010 errichtet.

§ 2 Ziele und Aufgaben der Vereinigung

  1. Die Initiative für Nachhaltigkeit ist ein Zusammenschluss von Akteuren im Bereich Nachhaltige Entwicklung.
  2. Die Initiative für Nachhaltigkeit versteht sich als ein Netzwerk für Studierende, Absolventen und Dozierende vorrangig der Universität Duisburg-Essen sowie für regional verbundene Akteure, die sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung beschäftigen. Ausgangspunkt der Arbeit des Vereins bildet die Förderung regionaler Nachhaltigkeitsaktivitäten, im Speziellen jener der Universität Duisburg-Essen.
  3. Ziele sind:
    1. Verbreitung der Thematik Nachhaltige Entwicklung in Bildungseinrichtungen, insbesondere in der Universität Duisburg-Essen und in der Region Ruhr,
    2. Verankerung der Thematik Nachhaltige Entwicklung in Lehre und Forschung sowie im Universitätsmanagement der Universität Duisburg-Essen,
    3. Bildung eines transdisziplinären und interdisziplinären Netzwerks bzw. einer Anlaufstelle für Akteure und Interessierte im Bereich Nachhaltige Entwicklung vorrangig in der Region Ruhr sowie
    4. Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren (Ruhrgebiet), die sich im Bereich Nachhaltige Entwicklung engagieren.

§ 3 Eintragung in das Vereinsregister

  1. Die Initiative für Nachhaltigkeit soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e. V.“ („Initiative für Nachhaltigkeit e. V.“).

§ 4 Gemeinnützigkeit

  1. Die Initiative für Nachhaltigkeit ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Initiative für Nachhaltigkeit verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der AO 1977; wirtschaftliche Zwecke und die Erzielung von Gewinn sind ausgeschlossen.
  2. Die Mittel der Initiative für Nachhaltigkeit dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Etwaige Gewinne, z.B. aus Sponsorengeldern, dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln der Initiative für Nachhaltigkeit. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Initiative weder Beiträge noch Anteile des Vermögens. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck der Initiative für Nachhaltigkeit fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied in der Initiative für Nachhaltigkeit kann jede natürliche Person werden, die sich der Zielsetzung der Initiative für Nachhaltigkeit verpflichtet.
  2. Förderndes Mitglied der Initiative für Nachhaltigkeit kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  3. Für den Beitritt bedarf es keiner formellen Erklärung. Zur Erlangung der Mitgliedschaft wird ein kurzer schriftlicher Antrag auf Aufnahme in den Verein, auch per E-Mail, benötigt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Voraussetzung ist das Interesse am Thema Nachhaltige Entwicklung.
  4. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge beschließt die Mitgliederversammlung.
  5. Einzelne Mitglieder können unter Zustimmung des Vorstandes eigenständige Arbeitsgruppen, die den Zielen der Initiative für Nachhaltigkeit dienen, bilden.
  6. Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
  7. Der Austritt kann jederzeit erfolgen und muss schriftlich (auch per E-Mail) mitgeteilt werden.
  8. Der Ausschluss ist zulässig, wenn das Mitglied durch sein Verhalten gegen die Interessen der Initiative für Nachhaltigkeit verstößt oder den aktuellen Mitgliedsbeitrag nicht bis spätestens zum Jahresende gezahlt hat. Der Ausschluss erfolgt durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes. Das Mitglied wird davon unter Angabe der Gründe schriftlich (auch per E-Mail) unterrichtet. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, sich vor Erlass des Beschlusses zu äußern. Der Ausschluss wird rechtskräftig, wenn das ausgeschlossene Mitglied nicht innerhalb von vier Wochen schriftlich (auch per E-Mail) Einspruch beim Vorstand einreicht. Falls das Mitglied Einspruch erhebt, wird der Sachverhalt auf der nächsten Mitgliederversammlung besprochen. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung bleibt die jeweilige Person Mitglied des Vereins. Auf der nächsten Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Mitgliederversammlung entscheidet per einfacher Mehrheit über den Ausschluss des Mitglieds. Bei Stimmengleichheit verbleibt das Mitglied in dem Verein.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind:
    1. Mitgliederversammlung sowie
    2. Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird vom ersten Vorstandsvorsitzenden oder im Verhinderungsfall vom zweiten Vorstandsvorsitzenden geleitet.
  2. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
    1. Wahl und Abwahl des Vorstandes,
    2. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit,
    3. Beschlussfassung über den Jahresabschluss,
    4. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes,
    5. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes,
    6. Beschlussfassung über Änderungen an Mitgliedsbeiträgen sowie
    7. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.
  3. Zur Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorstandsvorsitzenden (bei Verhinderung vom zweiten Vorstandsvorsitzenden) unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich (auch per E-Mail) eingeladen. Sie tagt so oft, wie es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
  5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder jedoch nicht weniger als sieben Mitglieder anwesend sind. Als anwesend gilt auch, wer per Telekonferenz teilnimmt. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Beschlussunfähigkeit lädt der Vorstand umgehend zu einer zweiten Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung ein. Diese ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Auf diesen Umstand ist mit der Einladung hinzuweisen.
  6. Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben. Diese Niederschrift wird an alle Mitglieder übersendet (auch per E-Mail).

§ 8 Vertretungsberechtigter Vorstand gem. § 26 BGB

  1. Der vertretungsberechtigte Vorstand besteht aus zwei Personen, dem ersten und dem zweiten Vorstandsvorsitzenden. Jeder Vorstandsvorsitzende ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.

§ 9 Geschäftsführender Vorstand

  1. Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
  2. Neben dem vertretungsberechtigten Vorstand, bestehend aus dem ersten und zweiten Vorstandsvorsitzendem (siehe §8), können weitere geschäftsführende, nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden. Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere geschäftsführende, nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.
  3. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder; mindestens müssen jedoch zwei Vorstandsmitglieder anwesend sein, davon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder. Als anwesend gilt auch, wer per Telekonferenz teilnimmt. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorstandsvorsitzenden (bei Abwesenheit die des zweiten Vorstandsvorsitzenden). Über die Beschlüsse werden schriftliche Protokolle angefertigt, die den Mitgliedern schriftlich (auch per E-Mail) übermittelt werden.
  4. Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.
  5. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
  6. Der Vorstand wird für die Dauer von einem Jahr gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
  7. Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.
  8. Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen.
  9. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§ 10 Satzungsänderung und Auflösung

  1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens eine Woche vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten (auch per E-Mail). Für die Beschlussfassung ist im Gegensatz zu § 7 Absatz 5 Satz 1 eine Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen der Körperschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung der Nachhaltigkeit in Wissenschaft und Forschung.

§ 11 Finanzierung

  1. Die Kosten werden so gering wie möglich gehalten. Die Mitarbeit an den Aktionen der Initiative für Nachhaltigkeit geschieht ehrenamtlich. Die Teilnahme an Aktionen des Vereins ist kostenfrei.

§ 12 Geschäftsstelle

  1. In einem geeigneten Raum an der Universität soll eine Geschäftsstelle eingerichtet werden, die feste Bürozeiten hat und der Verwaltung der Initiative für Nachhaltigkeit sowie der der Koordinierung der Aktionen dient. Wenn angebracht, wird einem Mitglied aus der Initiative für Nachhaltigkeit die Geschäftsstellenführung übertragen, die mit Sponsorenmitteln (teil-)finanziert wird.

Essen, 28.09.2010, geändert am 19.04.2015