Historie

Juli 2018

Die weltweite Entstehung von Ernährungsräten hat ihren Weg nach Essen gefunden. Aktive aus den Initiativen Transition Town, Slow Food, Food Sharing und Fachleute aus der Ökobranche haben sich zur Gründung des Ernährungsrates Essen zusammengetan und der Initiative für Nachhaltigkeit angeschlossen. Auch die Stadt Essen wurde frühzeitig in das Vorhaben mit eingebunden, die einem Ernährungsrat für Essen mit personeller Beteiligung ein positives Signal erteilt hat.
Ernährungsräte entstehen aus dem zivilgesellschaftlichen Wunsch heraus, sich vor Ort gemeinsam mit der lokalen Politik, Verwaltung, Experten und der Bürgerschaft aktiv für eine Agrar- und Ernährungswende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft im lokalen Umfeld zu engagieren. Ziel ist es, auf allen Ebenen ein nachhaltiges, gerechtes, effektives und ökologisches Ernährungssystem anzustreben, zum Schutze von Land, Boden und Artenvielfalt, zur Schonung von Ressourcen, zum Schutze des Klimas und für eine gesunde und nachhaltige Ernährung.


Juni 2018

Die internationale Initiative Reclaim Our Economy (ROE) schließt sich der Initiative für Nachhaltigkeit an. Die IfN war bereits im Oktober 2017 Kooperationspartner der ROE-Veranstaltung „Cities as Drivers for Alternative Economies“. ROE, gegründet Mitte 2016, arbeitet an der Idee, Mensch und Natur sowie Gerechtigkeit für alle Lebewesen als Priorität in der Wirtschaft zu fördern. Die Mitglieder von ROE streben nach einem Umdenken und danach neue Wirtschaftssysteme erlebbar zu machen. Um dies zu erreichen koordiniert ROE internationale Treffen, politische Aktionen, Vernetzung von bestehenden und neu entstehenden Wirtschaftssystemen. Dadurch helfen die Aktivisten kreativ mit, die Welt bunt und vielfältig neu auszumalen, zu erleben und zu gestalten.


Herbst 2017

Ein achtköpfiges Team mit Engagierten aus der Transition Town – Essen im Wandel und der Initiative für Nachhaltigkeit, die sich beim Park(ing) Day zusammengefunden haben, wird von Dynamis für eine 18-monatige Förderung ausgewählt, um das Fachgeschäft für Stadtwandel zu eröffnen. In einem leerstehenden Ladenlokal in Holsterhausen soll eine Keimzelle für sozial-ökologischen Wandel im Quartier entstehen. Der Laden wird allen Menschen offen stehen, die konstruktiv an einer nachhaltigeren Zukunft des Stadtteils mitwirken wollen. Das Team wird finanziell und inhaltlich bei der Entwicklung ihrer Idee unterstützt, um das Projekt in den folgenden Monaten auf die Beine zu stellen.


September 2017

Mitglieder von Transition Town – Essen im Wandel, dem Transition Netzwerk und der Initiative für Nachhaltigkeit organisieren gemeinsam „AufRuhr. Die Wandelkonferenz“ für alle, die sich für den ökologischen, sozialen Wandel unserer Gesellschaft und Wirtschaft interessieren oder aktiv einsetzen.


Juni 2017

Mitglieder von Dein RUDOLF richten in Essen das Forum Freie Lastenräder 2017 aus, das seit 2015 Initiativen fördert, die Lastenräder als Gemeingut an wechselnden Stationen und über ein nutzungsfreundliches Buchungssystem verleihen.


Dezember 2015

Neue Mitglieder der Initiative für Nachhaltigkeit gründen WissenSchaffenWandeln – Initiative für transformative Prozesse. In unserer Heimatstadt Essen haben wir begonnen, Wissen zu sammeln. Wir schaffen neues, nutzen bestehendes Wissen und machen es anwendbar. Dabei nehmen unsere gemeinsame Prozesse, deren Lösungen vornehmlich direkt bei uns und in unseren Nachbarschaften beginnen, eine zentrale Rolle ein. Die ersten Projekte sind Cyclehack Essen, Stadtgezwitscher, Weiter wachsen? und (Nachhaltige) Wirtschaftsförderung.


Juni 2014

Nach einer mehrmonatigen Testphase gründen VeloCityRuhr und VeloKitchen Dortmund gemeinsam Dein RUDOLF – dem Ruhrgebiet und Dortmund sein Lastenrad, einen Lastenradverleih mit zunächst zwei Lastenrädern, die an wechselnden Standorten als Gemeingut zur Verfügung stehen. Hauptziel ist dabei, das Lastenrad als Alternative zum Auto zu präsentieren und schließlich auch zu etablieren.

In den folgenden Jahren werden weitere freie Lastenräder in Unna und Lünen (ADFC), Mülheim an der Ruhr (Klimazone) und Essen (Transition Town und ADFC (in Kooperation mit VeloCityRuhr)) auf die Straßen gebracht.


März 2012

Mitglieder der Initiative für Nachhaltigkeit und weitere interessierte Essener gründen die Transition Town Essen. In dieser weltweiten Bewegung beginnen Menschen, in ihrer Umgebung anders zu handeln und zu wirtschaften. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Ressourcenverknappung wollen sie nicht auf die „große Politik“ warten, sondern direkt anfangen, die Welt enkelgerechter zu machen, mit alltäglichen Dingen eigen-verantwortlich umzugehen. Es handelt sich dabei um ein gesellschaftliches Experiment, für das es kein Rezept gibt, außer dass die Mitglieder gemeinsam arbeiten und dabei vielfältige Interessen und Perspektiven miteinander verbinden.


Oktober 2010 bis September 2012

Mitglieder der Initiative für Nachhaltigkeit  führen im Auftrag des Rektorates der Universität Duisburg-Essen das Projekt „BENA – Nachhaltigkeit entdecken“ durch. Das Vorhaben hat zum Ziel, Akteure, Themen und Projekte einer nachhaltigen Entwicklung in Forschung, Lehre, Verwaltung und Betrieb sichtbarer zu machen: (1.) Bestandsaufnahme Nachhaltigkeit durch Identifikation von Akteuren in Forschung, Lehre, Verwaltung und der Region Ruhr, die sich bereits mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen, (2.) Erarbeitung von konkreten Verbesserungsvorschlägen, wie etwa einzelne Fachbereiche oder Aktivitäten der UDE nachhaltiger gestaltet werden können, sowie (3.) die Schaffung von Kommunikationswegen zwischen den Beteiligten mit dem Ziel einer besseren inter- und transdisziplinären Vernetzung.

In der Folge beschließt das Rektorat 2013 die Implementierung eines Nachhaltigkeitsprozesses für die gesamte UDE für die Jahre 2014 bis 2018.


September 2010

Die Initiative für Nachhaltigkeit lässt sich in das Vereinsregister eintragen.


Juni 2010

Mitglieder der Initiative für Nachhaltigkeit gründen die Plattform VeloCityRuhr mit der Vision, das Fahrrad als primäres Verkehrsmittel im Alltag an Rhein und Ruhr zu etablieren.


April 2005

Zwei Studentinnen der Kommunikationswissenschaften gründen die Initiative für Nachhaltigkeit mit dem Ziel, Studenten, Dozenten sowie weiteren Interessierten in Essen das facettenreiche Leitbild der Nachhaltigkeit näher zu bringen.